Historie

„Wat küt, meck ich juut!“, schleuderte Gerhard van Well in
bester rheinischer Mundart seiner ersten Kundschaft entgegen, als er
sich 1892 als Küfermeister selbstständig machte. Ins hohe Deutsch übertragen
hieß dies so viel wie “Egal, was Sie mir bringen, ich bekomm` das hin“.

Wie ein Motto zog sich dieser Anspruch – heute zeitgemäß auch „Flexibilität und Qualität“
genannt - durch unsere Firmengeschichte. Er prägte früher das Unternehmen und prägt
auch die Erben des heutigen Unternehmens, das nun schon in der 4. Generation in Familienbesitz ist,
die es von Ihren Vätern und Großvätern mit auf den Weg bekommen haben.

Dabei hat sich das Küfergewerbe und damit auch das Unternehmen im Laufe der Zeit doch stark geändert. Einst benötigten schwere Pferdefuhrwerke eine mühevolle Tagesreise, um ihre Holzfässerlast ins 20 Kilometer entfernte Mönchengladbach zu ziehen. Heute sorgen hochmoderne Lastzüge mit Wechselbrücken für ein Zusammenschmelzen der Entfernungen.

Aber auch die eingesetzten Materialien unterlagen dem Wandel der Zeit: Als Gerhard van Well den Betrieb gründete, gab es zum Holz so gut wie keine Alternativen. Hieraus fertigte er Transportfässer, Butterfässer, Waschzuber... - eben das, was damals gebraucht wurde. Nach einer langen „blechernen“ Zeit mit Tonnen und Kanistern, dient heute Kunststoff als Grundlage für eine Vielzahl von Behälterformen, die dank moderner Spritzgusstechnik jedem erdenklichen Zweck angepasst werden können.

Befand sich der Betrieb in seinen Gründungsjahren in einem alten Bauernhof auf der Markstraße, umgeben von Feldern, so rückte er durch das rasante Städtewachstum schon in den zwanziger Jahren in den Innenstadtbereich der Stadt Krefeld. Das beengte Stadtumfeld machte dann 1973 ein Umzug ins benachbarte Städtchen St. Tönis (Gemeinde Tönisvorst) nötig. Dort stehen dem Betrieb heute ca. 4000 m² Hallenfläche und ein Außengelände von ca. 8000m² als Betriebsfläche zur Verfügung.

Einst begann Gerhard van Well als Meisterbetrieb mit einem oder zwei Gesellen. Heute sind es rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dafür sorgen, dass das Unternehmen seinen Ansprüchen gerecht wird.

Dafür stehen auch heute wie früher die Besitzer der Firma, die Nachkommen von Gerhard van Well. Dafür standen dessen Söhne Karl und Hans van Well, die das Unternehmen übernahmen. Dafür standen deren Söhne Karl-Heinz und Werner. Und dafür stehen auch wir, Helmut und Rainer van Well, die das Unternehmen 1989 bzw. 1996 von Ihrem Vater Karl-Heinz übernommen haben.

Alle stehen für das Grundprinzip Ihres Handelns: Flexibilität und Qualität – oder in bester alter Tradition
„Wat küt, meck ich juut!“